Linzer Klapperjunge

Der Kapperjunge

Das Neutor bildete den nördlichsten Eingang der ehemaligen Stadtmauer. Die dort aufgestellte Bronzeplastik des „Linzer Klapperjungen“ stellt den österlichen Brauch dar, durch Klappern an den Kartagen das Kirchengeläut zu ersetzen. Noch heute ziehen an beiden Kartagen rund 200 Linzer Bürgerinnen und Bürger klappernd durch die Straßen.

Künstlerin: Inge Heim


Linzer Klapperlauf

Klipp klapp, klipp klapp so klappern die Mühlen nach einem deutschen Volkslied am rauschenden Bach. Für die „Bunte Stadt am Rhein“ ist das Klappern eine liebevoll gepflegte, katholische Tradition. Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste in Linz am Rhein werden an den Kartagen durch das österliche Klappern „ganz Ohr“ sein, denn dann ersetzen rund 200 „Linzer Klapperjungen und -mädchen“ die schweigenden Glocken. Mit großen Klapperschlegeln, ein Holzinstrument bei welchem ein Holzklöppel durch starkes Schwenken nach links und rechts bewegt wird, laufen Groß und Klein durch die Linzer Altstadt und erzeugen dabei lautstarke Klappergeräusche.
Nach Linz soll das österliche Ritual mit den Kapuzinern gekommen sein, die sich 1627 in der Stadt niederließen. Die am Neutor aufgestellte Bronzefigur des Klapperjungen, von der Linzer Künstlerin Inge Heim, erinnert an diesen uralten Brauch.

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