MemoriAHR

Weg der Erinnerung für die Zukunft

Die Wanderausstellung „MemoriAHR – Weg der Erinnerung für die Zukunft“ ist im Oktober zu Gast in Markt9 in Linz am Rhein. Sie erinnert an die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 und setzt sich mit den Ereignissen, ihren Folgen und dem Erinnern auseinander.


Eröffnung:
📅 Donnerstag, 8. Oktober 2026
🕕 18:00 Uhr
📍 Markt9, Linz am Rhein

 

Eröffnet wird die Ausstellung gemeinsam von Stadtbürgermeister Helmut Muthers und Annette Holzapfel, Ideengeberin und Leiterin des Projekts. Im Rahmen der Eröffnung hält Ute Raschpichler-Saad, Autorin des Buches „Schlafend in die Katastrophe“, einen Vortrag. Sie lebte zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe in Sinzig. Für die musikalische Begleitung des Abends sorgt Band M.


Öffnungszeiten der Ausstellung:
09.–25. Oktober 2026
Freitag: 16:00–19:00 Uhr
Samstag: 14:00–19:00 Uhr
Sonntag: 14:00–19:00 Uhr

Die Geschichte

Die Ausstellung „MemoriAHR - Weg der Erinnerung für die Zukunft“ informiert auf 21 bzw. 38 Informationstafeln zur Ahrtal-Flut vom 14./15. Juli 2021.

Sie möchte die Erinnerung an die Flutkatastrophe, Verlust, Leid und Tod, an die Krisen-bewältigung und die Deutschland weite SolidAHRität, den Einsatz der Blaulichtfamilie und anderer Hilfsorganisationen sowie das Engagement von Land und Bund beim Wiederaufbau des Ahrtals wach halten/sichtbar machen und sensibilisieren für die Gefahr, die von einem Gebirgsfluss ausgehen kann, sowie die Möglichkeiten, sich auf solche Katastrophen vorzubereiten.

 

Alle Texte, sowohl für die 144 Informationstafeln des Stelenwegs, als auch die Erlebnisberichte der virtuellen Ausstellung, haben die 31 Mitglieder der Bürgerinitiative und über 70 Menschen aus den betroffenen Orten geschrieben. Der Stelenweg beginnt in Blankenheim (Kreis Euskirchen) und endet in Sinzig-Kripp (Kreis Ahrweiler).

Von jeder der 36 Stelen im Ahrtal leitet ein QR-Code zur virtuellen Ausstellung „MemoriAhr - Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 - Erinnerungen für die Zukunft“ auf dem Kulturerbeportal von Rheinland-Pfalz. Auf dieser digitalen Plattform befinden sich 28 Videos, die der Filmemacher Utz Kastenholz mit 35 Zeitzeugen drehte. Zusätzlich kann man dort ausführliche Erlebnisberichte von Betroffenen - ebenfalls die Arbeit der Bürgerinitiative - lesen.